Ich bin Chiara, 19 Jahre alt und war zwei Monate auf den Philippinen im Einsatz für ein Tuberkulose- und ein Gemeindeprojekt. Als Fachfrau Gesundheit konnte ich mein Wissen weitergeben und die Menschen vor Ort praktisch unterstützen.
Mein Einsatz fand in Manila, der Hauptstadt der Philippinen, statt. An den Wochenenden wohnte ich bei einer Familie in einem einfachen Viertel und erlebte das Leben in sehr bescheidenen Verhältnissen mit. Unter der Woche war ich in der Basis von OMF und der Organisation Bukang Liwayway untergebracht.
Zusammen mit einer Pflegefachfrau und bis zu zehn lokalen Freiwilligen besuchten wir Patienten mit Verdacht auf Tuberkulose. Viele konnten sich weder Arzttermine noch den Transport leisten. Deshalb kamen sie zu uns, wenn sie engen Kontakt zu Infizierten hatten.
Ich hörte die Lunge ab, maß Vitalzeichen und führte einfache Anamnesegespräche auf Tagalog. Bei Kindern führten wir Hauttests durch, um mögliche Infektionen zu erkennen. Wir unterstützten die Betroffenen finanziell bei Röntgenaufnahmen und erklärten den weiteren Ablauf der Behandlung. Zum Schluss beteten wir mit ihnen für Heilung und ihre Lebenssituation.
In einem anderen Dorf halfen wir den Patienten, ihre Medikamente zu finanzieren und bereiteten sie für eine Woche vor. Vor der Medikamentenvergabe nahmen sie an einer Bibelstunde teil, geleitet von Mitgliedern der örtlichen Gemeinde.
An den Wochenenden half ich bei einem Kinderprogramm mit, das von Jugendlichen geleitet wurde. Wir erzählten biblische Geschichten in einfacher Sprache, bastelten, sangen und spielten mit den Kindern. Viele zeigten sichtbare Freude und fühlten sich wohl. Für mich als Jungschi-Leiterin war es spannend zu sehen, wie Kinderarbeit in einer anderen Kultur gestaltet wird.
Die zwei Monate waren intensiv und bereichernd. Mich beeindruckte besonders, wie viel Vertrauen die Menschen trotz schwieriger Umstände in Gott haben und wie viel Freude sie ausstrahlen. Ich erlebte, wie Gott mich in verschiedenen Aufgaben gebrauchte und wie durch meine Arbeit Hoffnung weitergegeben werden konnte.
Mir wurde neu bewusst, wie privilegiert unser Leben in der Schweiz ist. Während einer Zeit, in der ich gesundheitlich leicht angeschlagen war, spürte ich Gottes Kraft und Hilfe.
Am letzten Wochenende reiste ich mit meiner Mentorin und der Gründerfamilie der Organisation ans Meer. In der Nacht brach im Hotel ein Brand aus, dichter Rauch zog durch das Gebäude. Da ich noch wach war, konnte ich alle in meinem Zimmer rechtzeitig wecken. Wir flohen gemeinsam. Trotz der Gefahr spürte ich Ruhe und Vertrauen – für mich ein klares Zeichen von Gottes Schutz. Niemand wurde verletzt.
Dieser Einsatz hat mir erneut gezeigt, wie wichtig es ist, Gott zu vertrauen und Kontrolle loszulassen besonders in Situationen, die man selbst nicht beeinflussen kann.
Eine Story von OMF Suisse
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