Im Rahmen ihres Veterinärstudiums reiste Nina für ein Forschungsprojekt nach Asien – zugleich wollte sie herausfinden, ob Gott sie langfristig in diese Region beruft.
Ich hatte während meinem Einsatz eine Inlandreise geplant: Mit dem Bus von einer Stadt zur anderen irgendwo in Asien, und mit dem Flugzeug zurück. Doch am Tag meiner Abreise erschütterte mich eine Nachricht. Ein Erdrutsch – typisch für die Regenzeit – hatte zwei Reisebusse in einen reißenden Fluss gerissen. Fünfzig Menschen galten als vermisst.
Kaum hatte ich mich in Asien eingelebt, erreichte mich die nächste Schreckensmeldung: Ein Flugzeug war auf dem Weg in genau jene Stadt abgestürzt, in der ich Proben nehmen sollte. Es brannte vollständig aus. Nur der Pilot überlebte. Alle anderen kamen ums Leben.
Ich hatte noch zwei Wochen Zeit, bevor ich dorthin musste. Ich rang mit der Entscheidung: Sollte ich überhaupt noch fahren? Ich sprach mit dem Herrn darüber, suchte seine Führung. Und dann, eines Morgens, als ich auf der Straße auf den Arzt wartete, sprach Gott direkt zu mir – durch Jesaja 43,2:
„Wenn du durchs Wasser gehst, will ich bei dir sein, und wenn du durch Ströme gehst, sollen sie dich nicht ersäufen. Wenn du ins Feuer gehst, wirst du nicht brennen, und die Flamme wird dich nicht versengen.“
Diese Worte trafen mich wie ein Lichtstrahl in dunkler Nacht. Ich nahm sie an – nicht nur als Trost, sondern als Auftrag. Vielleicht wollte Gott mich gerade inmitten dieser Unsicherheit gebrauchen. Ich bat ihn, mich vorzubereiten, für andere da zu sein. Denn meine Zukunft ist sicher – ich weiß, wohin ich gehe. Aber viele Menschen um mich herum wissen das nicht.
Die Busfahrt, etwa neun Stunden lang, verlief ruhig. Keine Spur mehr von den Erdrutschen, die Sonne begleitete uns, der Regen blieb in der Ferne – als würde er uns bewusst ausweichen. Neben mir saß ein Mann in meinem Alter. Wir kamen ins Gespräch. Als er mich fragte, ob ich Angst hätte, konnte ich ihm von meinem Gott erzählen – wie treu und mächtig er ist.
Auf dem Rückflug regnete es heftig. Das kleine Propellerflugzeug hatte sechs Stunden Verspätung. Die Anspannung an Bord war greifbar. Ich flüsterte ein Gebet – für mich, aber vor allem für die Menschen um mich herum. Ich wusste: Gott hält dieses Flugzeug in seiner Hand.
Während der Turbulenzen klammerte sich der Mann neben mir an den Sitz vor ihm, den Kopf gesenkt. Dann sah er mich an – und ließ langsam los. Ich saß da, erfüllt von einem Frieden, den ich nicht erklären konnte. Keine Angst. Keine Sorge. Nur Vertrauen.
Inmitten von Unsicherheit und Gefahr durfte ich erleben, dass Gottes Gegenwart real ist – und dass Vertrauen auf ihn nicht nur trägt, sondern Frieden schenkt, der allen Umständen trotzt.
Eine Story von WEC-International
Toggenburgerstrasse 135
Hauptstrasse 15
Josefstrasse 206
Bernstrasse 9
Rathausstrasse 39
Rue Centrale 60
Postfach 263
Traktorenstrasse 4
Kurt und Elisabeth Brönnimann
Bahnhofstrasse 22
Poststrasse 16
Neuwiesenstrasse 8
Bahnhofstrasse 15
Wolfensbergstrasse 47
Thomas-Bornhauser-Strasse 20
Weissensteinstrasse 1
Industriestrasse 1
Schlossschürstrasse 12
Chrischonarain 200
Falkenstrasse 10
Poststrasse 16
Hertistrasse 31
Industriestrasse 1
Witzbergstrasse 23
Dachverband Freikirchen.ch
Regensbergstrasse 242a
Grassiweg 3
Bleichi 2
4934 Madiswil
Josefstrasse 206