Stromausfälle, Kochen über dem Feuer, Wäsche von Hand – Alltag in Uganda. Und inzwischen auch für Selina. Was lernte sie dabei? Dankbarkeit für alles, in allen Umständen.
Lange bin ich zwischen der Schweiz und Uganda hin und her gereist, bis Gott mir deutlich machte: Jetzt ist der Zeitpunkt zu gehen. Im Frühling 2023 wanderte ich mit der SMG nach Uganda aus, absolvierte eine DTS mit YWAM und bin seit Juli 2024 Lehrerin an einer Primarschule.
In der Jüngerschaftsschule teilte ich mir ein Zimmer mit sieben Frauen. Wir hatten weder Strom noch fliessendes Wasser. Wir wuschen von Hand und kochten über dem Feuer. Alles neu für mich, als Einzige, die nicht aus Ostafrika stammte.
Beim Kurzzeiteinsatz wurde es noch einfacher: Das Wasser zogen wir aus einem Brunnen hoch und ein Loch im Boden diente als Toilette. All das forderte mich heraus – und öffnete mir gleichzeitig die Augen. Ich lernte, dankbar zu sein für das, was ich früher als selbstverständlich angesehen hatte.
Nun lebe ich in einer Wohnung einer traumhaften Aussicht auf den Viktoriasee. Ich schätze eine warme Dusche, einen Herd, mein Bett. Trotzdem läuft nicht alles rund: Strom und Wasser? Mal ja, mal nein. Kühlschrank und Waschmaschine? Fehlanzeige. Haustiere? Vor kurzem besuchte uns eine Ratte.
Philipper 4,12-13 wurde für mich lebendig: «Ob ich nun wenig oder viel habe, beides ist mir durchaus vertraut, und ich kann mit beidem zufrieden sein: Ich kann satt sein und hungern; ich kann Mangel leiden und Überfluss haben. Alles kann ich durch Christus, der mir Kraft und Stärke gibt.» Ich weiss, Gott ist bei mir, versorgt mich mit allem, was ich brauche, und bleibt mein konstanter Ermutiger.
Ich kann so viel von den Kindern lernen, denen ich hier begegne. Über 50 Kinder in einer Klasse - eng nebeneinandersitzend. Vielen fehlt Schulmaterial, manchen sogar die Schulgebühren. Doch wenn ich ihnen Farbstifte oder Ausmalbilder schenke, strahlen sie.
Ja, meine Zeit in Uganda hat meine Sicht auf das Leben verändert. Ich habe gelernt, dass Dankbarkeit nicht von äusseren Umständen abhängt, sondern von der eigenen inneren Haltung. Eine tägliche Entscheidung, den Blick auf das zu richten, was da ist – und darin Gottes Treue zu erkennen.
Selina Kipfer, im Einsatz mit der SMG bei Hopeland Ministry in Uganda
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